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	<title>Familienleben Archive - Melanie Wiegand</title>
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	<description>Familien- &#38; Schlafberatung</description>
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	<title>Familienleben Archive - Melanie Wiegand</title>
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		<title>&#8222;Ein Drahtseilakt&#8220; &#8211; oder wie ein dysreguliertes Nervensystem auf die junge Elternschaft wirkt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Wiegand]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Nov 2024 16:40:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erwachsenenschlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Familienleben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Elternsein gehört zu den schönsten, aber auch herausforderndsten Aufgaben im Leben. Doch was passiert, wenn die neue Rolle, die Verantwortung und die emotionalen Anforderungen zu einer Überforderung des Nervensystems [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://familienberatung-melanie.de/ein-drahtseilakt-oder-wie-ein-dysreguliertes-nervensystem-auf-die-junge-elternschaft-wirkt/">&#8222;Ein Drahtseilakt&#8220; &#8211; oder wie ein dysreguliertes Nervensystem auf die junge Elternschaft wirkt</a> erschien zuerst auf <a href="https://familienberatung-melanie.de">Melanie Wiegand</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Elternsein gehört zu den schönsten, aber auch herausforderndsten Aufgaben im Leben. Doch was passiert, wenn die neue Rolle, die Verantwortung und die emotionalen Anforderungen zu einer Überforderung des Nervensystems führen? <span id="more-479"></span> Ein dysreguliertes Nervensystem kann Mütter und Väter (auch mit größeren Kindern) in einem Teufelskreis aus Erschöpfung, Reizbarkeit und Selbstzweifeln gefangen halten. In diesem Blogbeitrag möchte ich beleuchten, was ein dysreguliertes Nervensystem ist, wie es den Alltag von jungen Eltern beeinflusst und welche Schritte helfen können, wieder in die Balance zu finden.</p>
<h4>Was bedeutet ein dysreguliertes Nervensystem?</h4>
<p>Das vegetative Nervensystem steuert viele unserer körperlichen und emotionalen Reaktionen. Es wird von zwei Hauptkomponenten bestimmt: dem sympathischen Nervensystem (unser „Gas“, das uns antreibt) und dem parasympathischen Nervensystem (unsere „Bremse“, das uns zur Ruhe kommen lässt). Ein balanciertes (reguliertes) Nervensystem schwingt immer zwischen diesen Bereichen oder Zuständen.<br />
Ein dysreguliertes Nervensystem hingegen ist oft (oder lange) in einem überaktiven Zustand (Dauerstress) oder einem unteraktiven Zustand (Erschöpfung, Rückzug). Gerade für Mütter bedeutet das, dass sie sich ständig „on edge“ fühlen oder von einer lähmenden Erschöpfung, die den Babyblues übersteigt, geplagt werden.</p>
<h4>Wie erkenne ich ein dysreguliertes Nervensystem?</h4>
<p>Die Belastungen des Alltags – Schlafmangel, permanente Verfügbarkeit und die emotionale Verantwortung – können dazu führen, dass das Nervensystem dauerhaft überfordert ist. Typische Symptome sind:<br />
1.	Emotionale Reizbarkeit: Kleinigkeiten führen zu einer übermäßigen Reaktion. Ein verschwundener Schnuller oder ein verschüttetes Glas Saft können plötzlich wie Katastrophen wirken.<br />
2.	Körperliche Symptome: Häufige Kopfschmerzen, Muskelverspannungen, Verdauungsprobleme oder Herzrasen sind Anzeichen, dass der Körper auf Dauerstress eingestellt ist.<br />
3.	Mentale Erschöpfung: Ständiges Grübeln, Konzentrationsprobleme, Schlaflosigkeit (trotz Möglichkeit) und das Gefühl, niemals genug zu tun, begleiten viele Mütter und Väter.<br />
4.	Gefühl der Überforderung: Der Alltag fühlt sich an wie ein endloser Berg, den es zu erklimmen gilt. Selbst einfache Aufgaben können zur Herausforderung werden.</p>
<h4>Warum ist das Nervensystem von Müttern besonders belastet?</h4>
<p>Mütter stehen oft unter einem enormen mentalen und emotionalen Druck. Neben den physischen Anforderungen – wie Stillen, Kochen, Putzen – sind sie oft die erste Anlaufstelle für die emotionalen Bedürfnisse ihrer Kinder. Hinzu kommen gesellschaftliche Erwartungen perfekt zu funktionieren. Wenn dann die etwaige traumatische Geburtserfahrung nicht gesehen werden will und als „vergangen“ abgetan wird, belastet das zusätzlich das Mamasystem.<br />
Diese Dauerbelastung kann das sympathische Nervensystem aktivieren, das den Körper unter Umständen in den „Kampf-oder-Flucht-Modus“ versetzt. Ohne ausreichende Erholungsphasen bleibt das Nervensystem in diesem Zustand gefangen, was langfristig zu Burnout oder anderen stressbedingten Erkrankungen führen kann.</p>
<h4>Strategien, um das Nervensystem zu regulieren</h4>
<p>Auch wenn der Alltag einer Mutter oft hektisch ist, gibt es Wege, das Nervensystem zu beruhigen und wieder in Balance zu bringen:<br />
1.	Atemübungen: Tiefe, bewusste Atemzüge signalisieren dem Körper, dass keine akute Gefahr besteht. Beobachte deinen Atem, tu dabei öfter das was dir gut tut.<br />
2.	Kurze Pausen: Selbst 5 Minuten bewusstes (Allein-)Sein können helfen, das Nervensystem zu entlasten. Ein kurzer Spaziergang, eine Tasse Tee oder ein paar Minuten Musik hören wirken Wunder.<br />
3.	Bewegung: Sanfte Formen der Bewegung wie Yoga, Stretching oder Spaziergänge im Freien beruhigen den Körper und helfen, Stress abzubauen.<br />
4.	Grenzen setzen: Es ist wichtig, „Nein“ sagen zu können – sowohl zu äußeren Erwartungen als auch zu überhöhten Ansprüchen an sich selbst.<br />
5.	Unterstützung suchen und in Verbindung bleiben: Ob in Form von Gesprächen mit Freundinnen, einem Elternnetzwerk oder professioneller Hilfe – es ist keine Schwäche, um Unterstützung zu bitten (ich bin da!)</p>
<p>…und vieles mehr (du bist neugierig geworden? Meld dich gern über das Kontaktformular bei mir)</p>
<h4>Selbstfürsorge ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit</h4>
<p>Dysregulierte Nervensysteme können den Alltag als Familie enorm belasten. Es ist wichtig zu erkennen, dass Selbstfürsorge kein Luxus, sondern essenziell ist, um für die Herausforderungen des Familienlebens (wie z.B. einen herausfordernden Schläfer) gewappnet zu sein. Indem wir lernen, unsere eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen und Strategien zur Regulation des Nervensystems zu nutzen, schaffen wir nicht nur für uns selbst, sondern auch für unsere Kinder eine stabile, liebevolle Umgebung und einen guten Umgang mit einer wichtigen Ressource&#8230; uns selbst!</p>
<p>Du bist nicht allein! Wenn dir diese Herausforderungen bekannt vorkommen, erinnere dich daran: Es gibt Wege, dein Nervensystem zu beruhigen und wieder mehr Leichtigkeit in deinen Alltag zu bringen. Schritt für Schritt.</p>
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		<title>Was du tun kannst, wenn dein Baby sich nicht beruhigen lässt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Wiegand]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2024 09:28:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienleben]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderschlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Baby schreit]]></category>
		<category><![CDATA[Entlastungsweinen]]></category>
		<category><![CDATA[Kindertränen]]></category>
		<category><![CDATA[Weinen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeder der ein Kind hat, dürfte die folgende Situation kennen. Mama und Papa rennen verzweifelt durchs Haus, wickeln zum dritten Mal in Folge, gucken auf die Uhr ob die Stunden [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://familienberatung-melanie.de/entlastungsweinen/">Was du tun kannst, wenn dein Baby sich nicht beruhigen lässt</a> erschien zuerst auf <a href="https://familienberatung-melanie.de">Melanie Wiegand</a>.</p>
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<p>Jeder der ein Kind hat, dürfte die folgende Situation kennen. Mama und Papa rennen verzweifelt durchs Haus, wickeln zum dritten Mal in Folge, gucken auf die Uhr ob die Stunden für die nächste Zahnungs-Globuli-Gabe schon vergangen sind, das Baby wird nochmal angelegt und schließlich steigt Papa ins Auto um das Baby entweder durchs Fahren zum Schlafen zu bringen, oder um mal kurz abzuhauen. <span id="more-413"></span> Zwischendurch fällt es da verdammt schwer, sich nicht die verführerische Frage zu stellen „Was machen wir falsch?“. So <em>leicht</em> ist es dann aber doch nicht. Es wird nichts falsch gemacht, es wird falsch gedacht!</p>



<h4 class="wp-block-heading">Entlastungsweinen bei Babys und Kleinkindern: Ein natürlicher Weg, um Emotionen auszudrücken</h4>



<p>Als Eltern steht ihr oft vor einer Vielzahl von Herausforderungen, wenn es darum geht, die Bedürfnisse eures Babys oder eures Kindes zu verstehen und zu erfüllen. Eine dieser Herausforderungen besteht darin, die verschiedenen Arten von Weinen zu interpretieren, die unsere Kleinen von sich geben. Während Hunger, Müdigkeit oder Unwohlsein oft offensichtliche Gründe für Tränen sind, gibt es auch eine Art von Weinen, die fehlinterpretiert wird, aber genauso wichtig ist: das sogenannte &#8222;Entlastungsweinen&#8220;.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Entlastungsweinen &#8211; (m)eine Definition</h4>



<p>Entlastungsweinen bezieht sich auf das Weinen eines Babys oder Kindes, das nicht durch körperliche Bedürfnisse wie Hunger oder Schmerzen verursacht wird, sondern vielmehr eine Möglichkeit ist, emotionale Spannungen abzubauen. Es ist eine Form der Entladung von Emotionen, die für die psychische Gesundheit enorm wichtig ist (wie das Stillen oder das Wickeln für die körperliche Gesundheit).</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Gründe von Babys zu entlasten sind vielfältig</h4>



<p>Die Welt um sie herum kann für Babys und (Klein)kinder oft überwältigend sein. Sie haben noch nicht die Fähigkeit entwickelt, ihre Gefühle auf andere Weise auszudrücken, wie zum Beispiel durch verbale Kommunikation (oder verstehen diese Gefühle selbst einfach auch noch nicht). Daher ist Weinen oft ihre primäre Methode, um ihre Emotionen auszudrücken und zu verarbeiten.</p>



<p>Entlastungsweinen kann auftreten, wenn ein Kind eine überwältigende Menge an sensorischen Eindrücken erlebt hat, wie zum Beispiel laute Geräusche, helles Licht oder eine Vielzahl von Menschen um es herum. Es kann auch auftreten, wenn sie sich von einer intensiven Emotion wie Angst, Frustration oder Traurigkeit überwältigt fühlt. Es tritt auch nach wenigen Wochen nach der Geburt auf, um etwaige Geburtstraumata zu <strong><em>ent</em></strong>lasten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Entlastungsweinen erkennen</h4>



<p>Es gibt einige Anzeichen, die darauf hindeuten können, dass das Weinen eines Babys oder Kindes auf eine Entlastung von Emotionen zurückzuführen ist:</p>



<ol class="wp-block-list" start="1">
<li>Das Weinen tritt plötzlich und scheinbar ohne nachvollziehbaren Auslöser auf (Broken-Cookie).</li>



<li>Das Weinen wird oft von einem tiefen Seufzen oder Aufatmen begleitet.</li>



<li>Das Weinen tritt vermehrt in den Abendstunden auf, und dauert ggf. auch mehrere Stunden an.</li>



<li>Das Kind beruhigt sich möglicherweise schneller, wenn es abgelenkt wird, aber das Weinen kann auch von selbst aufhören, wenn das Kind die Gelegenheit hatte, seine Gefühle auszudrücken.</li>
</ol>



<h4 class="wp-block-heading">Warum das Kind nicht unmittelbar nach dem Reiz entlastet</h4>



<p>Stellen wir uns eine <strong><em>be</em></strong><em>lastende</em> Situation für ein kleines Kind vor. Dies kann beispielweise ein stressiger Tag mit vielen Terminen sein oder der Besuch am Nachmittag (der schön, aber ein bisschen zu lange war). Wie reagierst du, wenn dein Baby keine Lust mehr auf Wartezimmer-Atmosphäre beim Kinderarzt hat oder der Besuch der stolzen Cousinen zu anstrengend wird? Du fängst an die Bedürfnisse abzufragen und landest dabei, dein Kind durch Schückeln, Stillen und Schnuller, hart gesagt, zum Schweigen zu bringen. Würden wir unserem Kind nach jeder Frustration, nach jeder Reizüberflutung unmittelbar Raum und Zeit geben um die Belastung abzulassen, wären die Abende sehr viel ruhiger, es käme nur selten zu Entlastungs-Episoden die uns an den Rand unserer Kräfte bringen. Doch leider sind wir es (noch!) gewohnt unsere Kinder zu konditionieren. Und kleiner Sneak, selbst wenn es dir bewusst wird, wird es schwer den Teufelskreis zu durchbrechen. ABER ES LOHNT SICH! Wünschen wir uns doch so sehr und von ganzem Herzen starke Kinder, die gelernt haben sich und ihre Emotionen zu regulieren!</p>



<h4 class="wp-block-heading">Das richtige Verhalten beim Entlastungsweinen macht den Unterschied</h4>



<p>Es ist wichtig zu verstehen, dass Entlastungsweinen ein natürlicher und gesunder Teil der emotionalen Entwicklung eines Kindes ist. Als Eltern dürfen wir unsere Kinder in diesen Momenten unterstützen und begleiten, anstatt das Weinen zu unterdrücken oder zu ignorieren.</p>



<p>Hier sind einige Möglichkeiten, wie man auf das Entlastungsweinen reagieren kann:</p>



<ol class="wp-block-list" start="1">
<li><strong>Gebt eurem Kind Raum und Zeit:</strong> Lasst euer Kind seine Gefühle ausdrücken, ohne es sofort zu trösten oder zu unterbrechen. Manchmal brauchen Kinder einfach Zeit, um sich selbst zu beruhigen.</li>



<li><strong>Bietet Trost an und lasst es nicht allein:</strong> Wenn euer Kind Trost sucht, haltet es liebevoll und beruhigt es mit sanften Worten oder einer beruhigenden Berührung. Zeigt eurem Kind, dass ihr da seid und dass es sicher ist. Seid bei ihm, räumlich und emotional! Bietet ihm nicht die Flasche oder Brust an, wenn ihr eigentlich sicher seid, dass das Kind satt ist, und es <em>nur</em> um Frustration bzw. Entlastung geht.</li>



<li><strong>Vermeidet Ablenkung:</strong> Versucht so selten wie möglich, das Weinen eures Kindes mit Spielzeug oder anderen Ablenkungen zu stoppen. Lasst es stattdessen seine Gefühle ausdrücken und unterstützt es dabei mit gutem Zuspruch.</li>



<li><strong>Seid geduldig:</strong> Entlastungsweinen kann einige Zeit in Anspruch nehmen, und es kann sein, dass euer Kind immer wieder weint, bevor es sich vollständig beruhigt. Seid geduldig und gebt eurem Kind die Zeit, die es braucht.</li>



<li><strong>Redet als Paar miteinander:</strong> Erinnert euch daran, warum ihr euer Verhalten geändert habt. Glaubt an euch und zeigt es euch auch!</li>



<li><strong>Aaaaaaatmet!</strong> Nur wer selbst reguliert ist, kann seinem Kind beim Regulieren helfen.</li>
</ol>



<p>In meinen Schlafberatungen (etwa beim Ausschleichen einer Einschlafassoziation) werde ich oft gefragt „Wie beruhige ich mein Kind denn dann?“ Es ist wirklich wichtig zu verstehen, dass es nicht die Aufgabe der Eltern ist, durch Aktion das Kind zu <strong><em>be</em></strong>ruhigen. Es braucht eher eine Stütze, einen Leitwolf. Wie geht ihr mit stressigen Situationen um? Ich gehe noch etwas weiter und frage, wie ihr als Kinder <strong><em>be</em></strong>ruhigt wurdet und ob vielleicht auch eure eigene Entlastung der Entlastung eures Kindes im Weg steht???</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>„Die Ausscheidung der Tränen dient der Schmerzerleichterung. Und je heftiger oder hysterischer das Weinen ist, umso größer wird die Erleichterung sein…“</strong> </p>
<cite><em>Charles Darwin, bedeutender Naturwissenschaftler 1809-1882</em></cite></blockquote>



<p>Insgesamt ist begleitetes Entlastungsweinen (das Kind darf nicht damit allein gelassen werden) ein normaler und gesunder Teil der emotionalen Entwicklung von Babys und Kleinkindern. Indem wir lernen, die Signale unseres Kindes zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren, können wir dazu beitragen, eine starke emotionale Bindung aufzubauen und die psychische Gesundheit unseres Kindes zu fördern. Übrigens entlasten wir auch durch Lachen, Wüten, Gähnen und Zittern.</p>



<p>Frohes Entlasten! Und meldet euch gern, wenn ihr euch Unterstützung wünscht!</p>



<p>Melanie</p>










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